Ideen für den Spieleabend: Lust auf Poker mit Freunden?

Poker wird nicht mehr als reines Glücksspiel angesehen. Je beliebter dieses Kartenspiel mit seinen unzähligen Varianten geworden ist, desto mehr weiß man über die strategischen Möglichkeiten Bescheid. Wissenschaftliche Fachpublikationen beschäftigen sich ausführlich mit den Gewinnmöglichkeiten. Viel Wissen braucht es zu Beginn nicht, wenn Sie mit Ihren Freunden das Pokerspiel für sich entdecken möchten. Sie brauchen dafür einzig einen freien Abend, Ihre Freunde und einen Pokerkoffer, damit das Spielvergnügen beginnen kann.

Der Trend zu Casinospielen

Nicht nur Poker findet verstärkt Einzug in den privaten Wohnbereich, generell gewinnen Casinospiele an gesellschaftlicher Akzeptanz. Die elegante Welt des Casinos ist häufig ein gern gesehenes Thema bei Mottopartys. Und sicher hat jeder schon einmal in seinem Leben eine Spielbank besucht oder ein Online Casino ausprobiert. Ob Roulette, Blackjack oder Kartenspiele, die Auswahl an Casinospielen ist speziell in Online Spielotheken enorm. Dort zählen Spielautomaten zu den großen Favoriten. Ein Freispielbonus gehört aus diesem Grund zu den beliebtesten Casinoboni.

Neue Freispiele ohne Einzahlung erhalten Sie als Spieler meist in Verbindung mit einer Registrierung als Neukunde. Dafür brauchen Sie also nur ein Spielerkonto in einem Online Casino zu eröffnen. Eine Geldeinzahlung ist für diesen Bonus nicht notwendig. Die Gewinne sind allerdings real. Auf diese Weise erhalten Sie Free Spins ohne Einzahlung für Ihren favorisierten Slot oder neue Automaten, die Sie unverbindlich kennenlernen wollen.

Die Geschichte des Pokers

Poker gehört zur Familie der Glücksspiele und bezeichnet eine Form des Kartenspiels. Dieses wird in der Regel mit zweiundfünfzig Karten gespielt. Fünf Karten bilden eine Hand. Seine Wurzeln reichen hunderte von Jahren zurück. Angeblich spielten die alten Perser ein „pokerartiges“ Spiel namens “As Nas”. Im Deutschland des 16. Jahrhunderts gab es das Spiel „Pochen“, eine spätere französische Variante nannte sich „Poque“. Durch die Franzosen erreichte dieses Spiel New Orleans und wurde über die Raddampfer des Mississippis nach Nordamerika verbreitet. Aus dem französischen Wort Poque entstand das amerikanisch ausgesprochene Wort Poker.

Beim Pokerspiel existieren über hundert verschiedene Varianten und entsprechende Pokerregeln. Allen gleich ist die Wertigkeit der Kartenkonstellationen. Die Bildung der Pokerhände ist bei allen Varianten gleich. Royal Flush ist die beste Pokerhand, die niedrigste die High Card. Die beliebtesten, weil komplexesten Pokerformen sind 7-Card Stud (Hi/Low), Omaha (Hi/Low) und Texas Hold’em.

Texas Hold’em: Die beliebteste Pokervariante

Ob in einem landbasierten Casino, einer virtuellen Spielhalle oder bei einem Spieleabend zu Hause, die beliebteste Pokervariante stellt Texas Hold’em dar. Beim Texas Hold’em erhält jeder Spieler zwei verdeckte Karten (genannt Pre-Flop). Drei Karten liegen offen in der Mitte des Tisches. Diese werden als Flop, Community Cards oder Gemeinschaftskarten bezeichnet und können von allen Mitspielern zur Bildung einer Hand genutzt werden. Sie bilden gedanklich aus diesen drei Gemeinschaftskarten und Ihren eigenen Karten eine möglichst hohe Pokerhand.

Ein Spieler darf die Funktion des Dealers übernehmen. Bei Hold’em beginnt das Spiel, wenn die beiden Spieler links des Dealers ihre Einsätze machen. Diese beiden Spieler setzen einen Small Blind und Big Blind. Der Small Blind besteht aus einem vorgegebenen Einsatz, der Big Blind ist meist das Doppelte dieses Einsatzes. Nun erhält jeder Spieler zwei verdeckte Spielkarten. Sie als Spieler können nun mit dem Einsatz mitgehen, diesen erhöhen oder passen.

Nach allen Einsätzen werden die drei Gemeinschaftskarten aufgedeckt. Es beginnt die zweite Setzrunde. Hat jeder Spieler seine Einsätze getätigt, wird die vierte Karte, der sogenannte Turn offengelegt. Wieder hat jeder Spieler die Wahl, ob er mitgeht, den Einsatz erhöht oder aussteigt. Mit dem Offenlegen der fünften Karte (der River) beginnt die letzte Runde und damit der große Showdown. Nach der letzten Setzrunde werden alle Karten offengelegt. Der Spieler mit dem höchsten Blatt gewinnt den gesamten Pot.

Pokertipps und Anfängerfehler

Geduld und der Mut zu einem Bluff zählen zu den zwei wichtigsten Stärken eines guten Pokerspielers. Gerade Anfänger haben Probleme oder Scheu, gezieltes Schwindeln und Täuschen einzusetzen. „Schwindeln“ ist das Kunststück, einen profitablen Bluff vorzubereiten und dem Gegner eine schwache Hand vorzutäuschen, wobei man in Wirklichkeit über eine starke Hand verfügt oder umgekehrt.

Auch das Beobachten des Gegners, Stärken und Schwächen herauszufinden, zu analysieren, wie dieser erhöht oder aufgibt, gehören zum Pokerspiel dazu. Die eigene Disziplin ist dabei ebenso zu beachten. Lassen Sie sich nicht provozieren und seien Sie imstande, eine eigene schwache Hand wegzuwerfen. Das „Flüchten“ (Aufgeben) ist die wichtigste der vier Poker-Aktionen (wetten, erhöhen, mitgehen, aufgeben).

Ein weiteres Geheimnis eines zu gewinnenden Pokerspiels ist es, mit jenen Händen zu spielen und vor allem gut zu spielen, mit denen man verliert. Damit kommen wir zu dem häufigsten und verständlichsten Anfängerfehler, dem Wunsch, unbedingt gewinnen zu wollen. Dabei ist die Chance, eine echte Gewinnerhand mit den Karten zu bekommen, recht gering. Nur zu warten, bis die ideale Kombination erfolgt, kann dazu führen, dass Sie kein Geld mehr für weitere Einsätze besitzen, ehe Sie überhaupt zu spielen begonnen haben.

Weitere beliebte Anfängerfehler beinhalten das Spielen von zu vielen Händen. Es ist verständlich. Sie sind Pokerneuling und wollen sofort Action erleben und am liebsten jede Hand spielen. Es könnte ja im Turn oder im Flop eine ausgezeichnete Karte kommen. Dies passiert jedoch nur in den seltensten Fällen. Grundsätzlich sollten Sie nur circa 20% bis 30% der Starthände spielen. Gute Starthände stellen höhere Paare oder einfarbige Bildkarten (im besten Fall ein Ass) dar. Seien Sie diszipliniert und werfen Sie weniger gute Startkarten gleich zu Beginn weg.

 

Karten wie Herz 5 und Herz 10 sind “suited cards”, was bedeutet, die Farbe ist gleich. Viele Anfänger spielen diese Karten in der Hoffnung, einen Flush zu treffen. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch gering. Verzichten Sie auf das Spielen dieser Karten. Bringt der Flop selbst bei einer guten Starthand keine wesentlichen Verbesserungen, verabschieden Sie sich von dieser Hand. Die Chance, dass Sie am Ende von einer besseren Hand geschlagen werden, ist hoch.

 

Häufig wetten Pokeranfänger anfangs zu niedrig und erlauben damit dem Gegner, sich billig weitere Karten anzusehen. Seien Sie daher mutig mit Ihren Einsätzen und versuchen Sie, eine gute Mischung aus Bluffen und dem Spielen starker Pokerhände zu finden.

 

Fazit: Poker ist langfristig spannend

Poker ist ein faszinierendes Kartenspiel, besonders in seiner beliebten Variante Texas Hold’em. Gerade im eigenen Wohnzimmer eignet es sich hervorragend für einen vergnüglichen Spieleabend. Ob um Spielgeld oder mit kleinen Echtgeldeinsätzen, planen Sie beim nächsten Wochenende einen Pokerabend ein. Poker schärft den Verstand, bringt gute Laune, sorgt für Entspannung und kann im besten Fall für einen echten Geldgewinn sorgen.

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