4 Redewendungen aus Kartenspielen und ihre Bedeutung

Menschen lieben es, zu spielen. Und das schon seit Jahrtausenden. Während schon Julius Caesar mit Würfeln gespielt haben soll – von ihm stammt schließlich auch das Sprichwort „Die Würfel sind gefallen!“ – soll das erste dokumentierte Kartenspiel zurück ins neunte Jahrhundert datieren. Seither werden sie rund um den Globus in sämtlichen Kulturen gespielt. Da ist es kein Wunder, dass Kartenspiele bereits zahlreiche Sprichwörter und Redewendungen ins Leben gerufen haben. Schauen wir uns einige der bekanntesten an.

Kartenspiele: Ein Kulturgut unserer Gesellschaft

Kartenspiele gibt es wie Sand am Meer. Jedes Land, jede Region und zum Teil sogar jedes Dorf hat seine eigenen Kartenspiele, die bereits seit Generationen gespielt und geliebt werden, um sich allein, zu zweit oder mit dem ganzen Freundeskreis zu unterhalten und die Zeit zu genießen. Damit haben sich Kartenspiele in unserer Gesellschaft zu einem wichtigen Kulturgut entwickelt, das kaum aus dem Alltag wegzudenken ist. Kartenspiele gibt es dazu in allen Farben und Formen, sie werden zum Spieleabend mit Freunden, in Vereinen und in Spielbanken gespielt und bieten immer Unterhaltung: Ob man abends allein mit einer Runde Patience die Gehirnzellen trainiert, beim Stammtisch eine Runde Skat spielt oder in der Spielbank beim Blackjack versucht, den Dealer zu schlagen.

Inzwischen sind die Kartenspiele längst im digitalen Zeitalter angekommen, denn sie lassen sich einfach online spielen. In den App-Stores stehen jede Menge Apps bereit, um Kartenspiele wie Skat, Schafskopf, Mau-Mau, UNO und Co. online gegen andere Spieler zu spielen. Zudem bieten Online Casinos wie VegasSlotsOnline viele Casinospiele online an, die kostenlos gespielt werden können. Neben Spielautomaten stehen auch Tischspielklassiker wie Blackjack, Poker und Baccarat bereit, um virtuell Karten zu spielen. Dass Kartenspiele bis heute ein wichtiges Kulturgut unserer Gesellschaft sind, ist damit unverkennbar. Genau das zeigen auch die vielen Karten-bezogenen Sprichwörter unserer Sprache.

Alles auf eine Karte setzen

„Alles auf eine Karte setzen“ bedeutet so viel wie „alles riskieren“. Das Sprichwort sagt aus, dass jemand seinen gesamten Einsatz auf eine Karte setzt und damit im übertragenen Sinne den Ausgang einer schwierigen Situation allein von einer einzelnen Maßnahme abhängig macht – und das entspricht einem hohen Risiko. Diese Redewendung lässt sich auch mit dem Sprichwort „alles oder nichts“ verbinden, denn wenn man alles auf eine Karte setzt, kann man entweder alles gewinnen oder alles verlieren.

Ein Ass im Ärmel haben

Wer ein Ass (oder Trumpf) im Ärmel hat, hält sich etwas heimlich in der Reserve, was im entscheidenden Moment ausgespielt, bzw. hervorgebracht werden kann, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Das Sprichwort stammt aus der Welt der Kartenspiele, denn wenn ein Spieler sich heimlich ein Ass im Ärmel behält, kann er dieses zur Überraschung der anderen Spieler ausspielen, um sich am Schluss noch den Sieg zu sichern. Im übertragenen Sinne kann das zum Beispiel bei einer Diskussion ein starkes Argument sein, das hervorgebracht werden kann, um den Gesprächspartner im letzten Moment noch zu überzeugen.

Mit offenen Karten spielen

Spielt jemand mit offenen Karten, bedeutet das, dass er absolut ehrlich ist und nichts zu verheimlichen hat. Für gewöhnlich werden Kartenspiele mit verdeckten Karten gespielt, damit die Gegner nicht wissen, wie die eigene Hand aussieht. Würde man zum Beispiel Doppelkopf, dessen Regeln auf Focus Online erklärt werden, mit offenen Karten spielen, wäre der Spielverlauf ganz anders und die Gegner wüssten genau, wie sie einen schlagen können. Wer also im echten Leben mit offenen Karten spielt, hat weder Geheimnisse noch Hintergedanken und legt alle Fakten offen, selbst wenn das für einen selbst ein Nachteil sein könnte.

Schlechte Karten haben

Wer schlechte Karten hat, hat schlechte Chancen auf einen Erfolg. Genauso, wie wenn man beim Kartenspiel eine schwache Hand hat und damit wahrscheinlich nicht gewinnen kann, kann man „mit schlechten Karten“ auch im echten Leben im übertragenen Sinne wahrscheinlich keinen Erfolg erzielen. Wer etwa beim Rommé von jeder Farbe eine Karte hat (bzw. „aus jedem Dorf ein Hund“), hat schlechte Karten und kann nur schwer eine einheitliche Strategie verfolgen, um zu gewinnen. Im übertragenen Sinne hat zum Beispiel jemand schlechte Karten, der im Sport gegen einen deutlich überlegeneren Gegner antritt – andersherum hat dafür der überlegene Gegner „gute Karten“. Das heißt, er hat hohe Chancen auf einen Erfolg.

Kartenspiele sind in unserer Gesellschaft nicht nur ein beliebter Zeitvertreib, sondern sie haben auch unsere Sprache mit Sprichwörtern und Redewendungen inspiriert. Wer jetzt Lust bekommen hat, selbst mal wieder Karten zu spielen, kann sich dazu auf Google Play einfach eine entsprechende App herunterladen und losspielen. Wer sich das Ass im Ärmel behält und nicht alles auf eine Karte setzt, hat dann vielleicht auch gute Karten!

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